Ringpost 17 des KJR mit Schwerpunkt Volksabstimmung

Ringpost 17 - November 2011
Frisch aus der Druckerei und noch rechtzeitig vor der Volksabstimmung:
Die aktuelle Ringpost des KJR mit Schwerpunkt Volksabstimmung: Ringpost 17 - November (18)

Ringpost 17 - November 2011
Frisch aus der Druckerei und noch rechtzeitig vor der Volksabstimmung:
Die aktuelle Ringpost des KJR mit Schwerpunkt Volksabstimmung: Ringpost 17 - November (18)
Seit über 1 1/2 Jahren ist das Thema Stuttgart21 dauerhaft präsent in den Medien. S21 hat es bereits als Thema in die New York Times geschafft. Jeder kennt es, jeder weiß so ungefähr um was es geht und nun ist es an jedem einzelnen zu entscheiden.
Obwohl das Bahnprojekt schon seit Anfang der 90er Jahre in Planung ist, gewann es erst 2010 solch große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.
Mit immer größeren und lauteren Demonstrationen taten die Stuttgarter ihrem Ärger Kund – jeder aus einem anderen Motiv. Während es den einen um die, durch den Bau des Tiefbahnhofs gefährdeten, Mineralquellen Stuttgarts geht, befürchten die anderen verheerende Erdrutsche, die durch die geographische Lage Stuttgarts von Experten vorausgesagt wurden. Andere haben Angst um die Lebensqualität, die durch die langjährige Bauzeit und die Zerstörung des Schlossparks abnehmen wird, den nächsten ist das Projekt schlicht und einfach zu teuer. Viele fühlen sich von der Politik ignoriert.
Die Befürworter des Tiefbahnhofs formieren sich ebenfalls. Sie argumentieren auf Gegendemonstrationen mit langfristig gesicherten Arbeitsplätzen, der hohen Effizienz des neuen Bahnhofes, die durch den positiven Stresstest bewiesen wurde und einer Verbesserung der Infrastruktur.
Viele Meinungen, viele Argumente, viel hin und her – und eine hitzige und emotionale Diskussion, die anscheinend kein Ende nehmen will. Deshalb findet am 27.11.2011 die erste Volksabstimmung in Baden-Württemberg statt.
Der Kreisjugendring ruft Euch alle dazu auf, Euch zu informieren, Euch mit Freunden und Familie auszutauschen, eine eigene Meinung zu bilden und Eure Stimme beim Volksentscheid am 27.11.2011 abzugeben!
Große Preisverleihung bei der Delegiertenversammlung des KJR
Kreisjugendring Göppingen zeichnete bei der Delegiertenver-sammlung am 11.04.2011 die drei schönsten Wahlurnen im Kreis aus und verlieh zum 6. Mal den „Jugendarbeitsgrämmy“
Die Mitgliedsorganisationen des Kreisjugendring Göppingen e.V. (KJR) trafen sich am 11.04.2011 in den Räumen der Malteser in Uhingen, um sich über die Arbeit des Jahres 2010 auszutauschen. Der Jahresbericht 2010 wurde vorgestellt und der Beschluss über den Haushaltsplan 2011 getroffen.
Noch vor dem Beginn der eigentlichen Sitzung wurden die drei schönsten Wahlurnen der U18-Jugendwahl im Kreis Göppingen mit Prämien von 100, 200 und 300 Euro ausgezeichnet. Den 3. Platz belegte der Jugendgemeinderat Göppingen und den 2. Platz die Skate Place Protectors aus Eislingen. Der Sieger des Wettbewerbs war das Göppinger Jugendhaus Matrix mit dem Nachbau des baden-württembergischen Landtags.
Zu Beginn der Sitzung stellte Tanja Hoffmann, Beauftragte vom Kreisjugendamt für Suchtprophylaxe, einige Projekte zum Umgang mit Suchmitteln vor. Das aktuellste Projekt betrifft die Präventionsarbeit von Alkohol und Drogen im Verein, das in Kooperation mit dem Kreisjugendring Göppingen e.V. durch-geführt wird.
Darüber hinaus wurde der „Jugendarbeitsgrämmy“ für einen herausragenden Einsatz in der Jugendarbeit in unserem Land-kreis im Jahr 2010 verliehen. Der Grämmy wird jährlich vom KJR verliehen und ist mit 250 Euro dotiert.
Fünf Vorschläge standen zur Abstimmung: Die AG Mädchen, die Gemeinde Schlierbach, die SOS Kinder- und Jugendhilfen, die Ferienwoche rund ums Schloss und die Aktion Rückenwind.
Mit überzeugender Mehrheit gewann den diesjährigen Jugendarbeitsgrämmy, die Aktion „Ferienwoche rund ums Schloss“ in Donzdorf, die zum 4. Mal stattgefunden hat. Das Besondere im letzten Jahr war jedoch, dass sich ca. 50 Kinder mit dem Thema „Wir in Afrika“ durch Spiele und Workshops beschäftigt haben. Durch den Verkauf durch Selbstgebasteltes und Spenden ging der Erlös von über 500 Euro nach Uganda.
Der Grämmy will alle darauf aufmerksam machen, dass sich gute Entwicklungen in der Jugendarbeit lohnen und mit Anerkennung bedacht werden.
Zum Ende der Sitzung lud Thomas Franz zu einer Sonder-Delegiertenversammlung am 6.Juli 2011 ein. Der Schwerpunkt wird der demographische Wandel in der Gesellschaft und die milieusensible Jugendarbeit sein.
Das Voting zur schönsten Wahlurne der U18-Wahl im Landkreis Göppingen ist vorbei. Klarer Sieger wurde die Wahlurne des Matrix aus Göppingen, der Nachbau des Stuttgarter Landtag-Gebäudes. Herzlichen Glückwunsch !!! Dem Matrix folgen die Skate Place Protectors Eislingen und der Jugendgemeinderat Göppingen auf den Plätzen 2 und 3 – Glückwunsch auch an Euch – Wir setzen uns in den nächsten Tagen mit Euch in Verbindung.
Danke nochmals an alle die zum riesigen Erfolg der U18-Wahl in Baden-Württemberg und im Landkreis Göppingen beigetragen haben.
Und die Jugend hat gezeigt:
WIR WOLLEN MITENTSCHEIDEN – NICHT OHNE UNS !!!
Hier die 3 schönsten Wahlurnen (Hier zu allen Wahlurnen, die teilgenommen haben):
Baden Württemberg wählt den Wechsel
Baden-Württemberg hat gewählt und sich für einen Regierungswechsel entschieden. Die Grünen sind die klaren Wahlsieger bei der Landtagswahl. Gemeinsam mit der SPD werden sie die schwarz-gelbe Regierung ablösen. Mit Winfried Kretschmann werden sie auch noch den ersten grünen Ministerpräsidenten eines Bundeslandes stellen. Es war ein Wahlabend der Rekorde. Die Grünen erzielen ihr bisher bestes Ergebnis, CDU, SPD und FDP verlieren Stimmen. Die Linke scheiterte an der Fünfprozenthürde.
Mit 24,2 Prozent der Stimmen (+ 12,5 Prozent) erreichen die Grünen ihr bei weitem bestes Ergebnis bei einer Wahl. Sie werden mit 36 Mandaten nach der CDU die zweitstärkste Kraft im Stuttgarter Landtag und liegen noch vor der SPD mit 35 Mandaten. Erstmals errangen die Grünen auch Direktmandate. In Freiburg, Stuttgart, Mannheim, Heidelberg, Tübingen und Konstanz holten sie insgesamt neun Direktmandate. Die SPD erhielt nur 23,1 Prozent der Wählerstimmen (- 2,1 Prozent) und damit so wenige wie noch nie.
Dennoch können sich auch die Sozialdemokraten freuen, da es für eine grün-rote Mehrheit im baden-württembergischen Landtag reicht und so ihr primäres Wahlziel, der Machtwechsel, erreicht wurde.
Die CDU stellt zwar mit 60 Sitzen wieder die stärkste Fraktion im Stuttgarter Landtag, erhielt aber nur noch 39 Prozent der Stimmen (- 5,2 Prozent) und kommt damit auf das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl. Die FDP halbierte in ihrem Stammland ihre Stimmenzahl und erreicht mit 5,3 Prozent (- 5.4 Prozent) und damit sieben sitzen nur knapp den Einzug in den Landtag.
Die bisherige schwarz-gelbe Landesregierung ist damit abgewählt. Da Grüne und SPD während des Wahlkampfs deutlich gemacht haben, dass Grün-Rot ihre Wunschkoalition ist, steht der Regierungsbildung nichts mehr im Wege. Der neue Ministerpräsident wird dann Winfried Kretschmann heißen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 66,2 Prozent (2006: 53.4 Prozent). Abgegeben wurden 5.049.157 Stimmen, darunter waren 69.043 ungültige Stimmen.
Vorläufiges amtliches Ergebnis
| Landtagswahl 2011 Baden Württemberg (Angaben in Prozent) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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Sonstige |
|||||
| Ergebnis | 39 | 24,2 | 23,1 | 5 | 2,8 | 5,6 |
| LTW 2006 | 44,2 | 11,7 | 25,2 | 10,7 | - | 8,2 |
Quelle: SWR / Infratest dimap
Der Kreisjugendring Göppingen sucht die schönsten Wahlurnen der U18-Jugendwahl im Landkreis Göppingen.
Die Plätze 1-3 werden mit 300€, 200€ und 100€ für die jeweilige Einrichtung “belohnt”.
Das Voting funktioniert ganz einfach per “Gefällt-Mir”-Button. (Ihr müsst jeweils das einzelne Bild bewerten, nicht das Album)
Das Voting läuft bis Sonntag 24 Uhr, danach werden die Plätze 1-3 ermittelt.
Also – Los geht’s und viel Erfolg !!!
Nachdem die Podiumsteilnehmer der Veranstaltung im Freihof-Gymnasium Nicole Razavi (CDU) und Christian Stähle (DIE LINKE) bis heute keine Antworten auf die offenen Fragen an uns geschickt haben, schließen wir nun diese Geschichte ab.
Es ist schade, dass sich die Podiumsteilnehmer im Nachgang nicht mit den offenen Fragen der Schülerinnen und Schülern beschäftigen konnten…